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11.12.2011:
Herbstprüfung beim HSV Gärtringen unter LR Georg Benz. Wizard hat die VPG 1 mit 94-91-85a = 270 Punkten/Sehr gut bestanden. Im SD lief leider nicht alles nach Plan, es gab einen ärgerlichen groben Schnitzer. Doch halt, eins nach dem Anderen...
Bei dieser Prüfung war ich so unaufgeregt wie noch nie. Entweder bin ich schon so abgebrüht ;o) oder es liegt daran, dass Wizard sein Ding macht und sich von der Prüfungsatmosphäre überhaupt nicht beeindrucken lässt (war auch schon in der BH so). Dennoch war es eine Prüfung unter dem Vorzeichen „Das hat er noch nie gemacht!“
Da der Boden – Sabotage! - völlig überraschend über Nacht gefroren war, wurde die Fährte an den Schluss verlegt und sofort mit der UO begonnen.
Die meisten Punkte verloren wir an unerwarteten Stellen. So untermalte Wizard seine wunderschöne Freifolge ab der Schussabgabe konsequent bis zum Schluss mit Bellen, wodurch sie leider ins G abrutschte. Beim Platz aus der Bewegung rempelte er mich im Vorsitz an. Beim Apportieren gab er diesmal nicht nur auf ebener Erde, sondern auch beim Hürden-Hinsprung derart Gas, dass er das Holz überlief und beim Aufnehmen schusselte.
Oje, und dann die Ablage, unser großes Handycap... Zur Einstimmung ließ sich Wizard – was ganz Neues! – während des Einlaufens in den Ablagekreis direkt ins Platz fallen. Korrigieren half nichts, er tat es nochmal. Eine Weile später wurde dann seine Beherrschung gewaltig auf die Probe gestellt. Er ist ja unglaublich scharf auf herumfliegende Apportierhölzer, die sind auf dem schmalen Gärtringer Platz zum Greifen nah. Und ausgerechnet jetzt in der Prüfung verwarf unsere Teampartnerin gleich zweimal das Holz und musste wiederholen! Boah, mir stockte der Atem und ich horchte hinter mich… Aber gottseidank blieb Wizard liegen und drehte sich nur Richtung Apportierplatz. Die Fehler in der Ablage katapultierten uns dann aber runter ins G.
Wenigstens klappten unsere Parade-Übungen Sitz aus der Bewegung und Voraus perfekt!
Nun zum SD. Ich hatte so sehr auf eine 9 vorne gehofft, und dann das…
Vielleicht war es doch keine so gute Idee, Wizard erstmals vor dem SD anzuhetzen. Evtl. war er deshalb zu aufgedreht und im Gehorsam so stur wie ein Esel. Bis zur Ausgangsposition zur kurzen Flucht waren wir im V. Dann brauchte ich 3 Kommandos – das letzte gebrüllt! -, um ihn abzulegen. Allerdings legte er sich nicht wie sonst neben mir parallel zur Laufrichtung des Helfers ab, sondern drehte sich quer vor mich direkt auf den Ärmel zu. Dadurch geriet die Flucht zu einer Art Einholen. Nach einigen Schritten fiel Wizard bei dem Versuch, seine vermeintlich ungünstige Position am Helfer zu verbessern, aus dem Ärmel, biss aber sofort wieder ein und machte weiter, als sei nichts gewesen. Das war ein teurer Fehler! Die Bewachungsphasen waren auch nicht der Hit, aber das hatte ich schon vorher gewusst, denn die trainieren wir gerade. Zum „krönenden“ Abschluss stellte sich Wizard auch noch bei der Grundstellung zum Seitentransport bockig. Am meisten hadere ich aber mit dem Fehler bei der kurzen Flucht, das ist sonst eine sichere Übung. Zum Glück hat uns das aufgenommene Video die Ursache für diesen Fehler aufgezeigt, so dass wir daran arbeiten können.
Einen Blumentopf konnten wir mit diesem SD nicht gewinnen. Aber immerhin lobte der LR Wizards energische Einstiege und sein Griffverhalten (stets volle, feste und ruhige Griffe bis zum Ablassen).
Noch ein paar Worte zur Fährte. Obwohl wir hierfür die meisten Punkte bekamen, gefiel mir hier Wizards Leistung am wenigsten. Ich denke, dass ich viel zu spät angefangen habe, das Futter abzubauen (erst 1 Woche vor der Prüfung) und er deshalb nicht durchgehend konzentriert und mit tiefer Nase gesucht hat. Ein paar unliebsame Überraschungen gab es dann auch noch. Den ersten Gegenstand hat er ausgescharrt. Außerdem war der Acker an mehreren Stellen von Mauselöchern unterminiert und im Bereich des zweiten Winkels sogar weiträumig durchlöchert wie ein Schweizer Käse. Leider konnte ich beim Legen der Fährte wegen des begrenzten Geländes nicht ausweichen. So hat Wizard dann auch vor dem zweiten Winkel kurzzeitig neben der Fährte „gemäuselt“.
Mein Fazit der Prüfung: Wir können es besser und haben noch sehr viel Luft nach oben.
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14.08.2011: Mit Asterix war ich noch 2mal in der Tierklinik zur Nachkontrolle. Sein Knie war zwar mittlerweile völlig verheilt, aber er hatte noch immer eine leichte Schwellung im Gelenk. Nach einer 6-wöchigen hochdosierten Arthrose-Kur war Ende Juli endlich alles in Ordnung und die Klinik gab grünes Licht für den vollen Wiedereinsatz im Sport. Ich habe mich trotzdem gegen die Teilnahme an den KG-Qualifikationen entschieden. Die knapp 6 Wochen bis zur 1. Quali sind viel zu kurz, um Asterix nach seiner langen Trainingspause auch nur annähernd durchzuarbeiten. Mal sehen, vielleicht reicht es ja noch für eine Vereinsprüfung im Spätherbst. Sein Arbeitswille ist jedenfalls ungebrochen.
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25.04.2011: Hier mal wieder ein paar Trainingsbilder vom Malinator:
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22.04.2011: Mit Asterix geht es sichtlich aufwärts. Seit einigen Tagen belastet er das operierte Bein voll und läuft nur noch minimal unrund. Dafür, dass die angesetzte Regeneratonszeit noch nicht um ist (knapp 3 Monate von veranschlagten 3-4 Monaten), können wir sehr zufrieden sein.
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10.04.2011: Asterix hat seine Beine mittlerweile wieder im Griff und belastet das operierte Bein schon ganz gut. Im Schritt merkt man ihm die OP nicht mehr an. Im Trab humpelt er allerdings deutlich mehr als vor der OP. Hoffentlich legt sich das noch!
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23.03.2011: Die 8 Wochen Leinenzwang sind um. Asterix weiß gar nicht mehr, wie schnelleres Laufen geht, kriegt seine Hinterbeine nicht richtig sortiert und schlurft zwischendurch auf dem Rist anstatt auf den Ballen. Oweia!
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20.03.2011: Prüfung beim VdH Stutensee bei LR Armando Schmidt. Wizard hat die BH bestanden! Die erste Prüfung mit einem Hund ist ja immer die spannendste und man macht sich da einen Riesen-Kopf. Wie wird der Hund auf die Prüfungssituation reagieren, geht alles gut, wird er – Wizards Handicap – in der Ablage liegen bleiben oder davonflitzen…? Wizard spürte schon frühmorgens die Prüfungsatmosphäre und fuhr trieblich in wahrhaft schwindelerregende Höhen. Ich hätte Stein und Bein geschworen, dass ich ihn niemals geregelt kriege. Und was macht der Kerl? Betritt den Platz und legt eine wirklich sehenswerte, freudige und konzentrierte Unterordnung hin, als sei es das Selbstverständlichste von der Welt! In der Ablage hatte er dann die Lacher auf seiner Seite. Irgendwann wurde es ihm zu langweilig und er fing an herumzukaspern. Ohne den Ablagekreis zu verlassen, zeigte er die ganze Palette von Rumkullern über ein Schläfchen in Seitenlage bis hin zu Stöckchen kauen. Aber egal, Hauptsache, er ging nicht stiften! Den späteren Verkehrsteil absolvierte er souverän – im Gegensatz zu Asterix ist er ja super freundlich zu Mensch und Hund. Und so haben wir heute unseren Grundstein für die weitere sportliche Laufbahn gelegt. Es wird Zeit, dass ich für den Malinator einen eigenen Bereich auf der Homepage einrichte..
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03.03.2011: Nachröntgen des operierten Knies. Der Knochen verheilt sehr schön, allerdings ist noch eine – im normalen Rahmen befindliche - Schwellung im Knie. Hoffentlich ist Asterix’ Schonzeit bald um! Mein Kreuz und meine Bauchmuskeln halten diese neue Art „Hundesport“ nicht mehr lange durch: 12mal täglich (4mal je Gassi) über 38 kg Schäferhund ins und aus dem Auto hieven, das ist fast eine halbe Tonne pro Tag!
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26.01.2011: Heute war ich mit Asterix zur Abklärung der wiederkehrenden Lahmheiten im rechten Hinterbein in der Tierklinik. Da er zudem nicht mehr der Jüngste ist, habe ich ihn bei dieser Gelegenheit gleich komplett durchchecken lassen. Meine Befürchtungen haben sich leider bewahrheitet: Rechts hinten ein Kreuzbandanriss, Meniskus- und Knorpelschaden, an der rechten Vorderpfote ein gebrochenes Sesambein und beginnende Veränderungen an der Lendenwirbelsäule im Cauda equina-Bereich. Dafür keine Arthrose in den Hinterpfoten, nur ganz leichte in den Vorderpfoten, Blutbild okay und – danach sollte man beim älteren Hund auch mal gucken lassen – Prostata in Ordnung. Durch einen glücklichen Zufall bekamen wir direkt nach der Untersuchung einen OP-Termin (Wartezeit sonst mehrere Wochen). Durchgeführt wurden einen Arthroskopie zur Behebung der Schäden im Innengelenk sowie als Kreuzband-OP eine TPLO (Tibial Plateau Leveling Osteotomy), bei der der Unterschenkelknochen durchgesägt und mittels einer Metallplatte in einem optimalen Winkel zum Oberschenkelknochen wieder fixiert wird. Nun hat Asterix 8 Wochen strengsten Leinenzwang. Nach 3-4 Monaten sollte er wieder ganz hergestellt sein.
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10.01.2011: Das Jahr 2010 war in vieler Hinsicht nicht der Hit und hat am 30.12. nochmal einen draufgesetzt. Beide Hunde haben sich bei einer fröhlichen Rutschpartie über Glatteis verletzt. Asterix hat sich offenbar gezerrt, läuft seither etwas unrund und springt zögerlich ins Auto. Ich werde ihn wohl röntgen lassen. Wizard hat sich mindestens genauso schlimm wie neulich Asterix einen Ballen abgeschnippelt (äußere Zehe rechts hinten). Da der Malinator ein Entfesselungskünstler ist, muss ich den Fuß im Zwiebellook ausbruchsicher verbinden (Verbandmull, viel Pflaster, elastische Binde, Socke, zusätzlich gegen die Nässe draußen Plastiktüte und Schutzschuh drüber). Jetzt nach fast 2 Wochen ist die Wunde am Verheilen und ich kann den dicken Verband allmählich weglassen. In 28 Jahren Hundehaltung hatte ich noch nie einen Fall von Zwingerhusten oder Ballenverletzung - und nun innerhalb von 6 Wochen beides auf einmal. Ich bin froh, dass das Jahr 2010 vorbei ist, und hoffe, dass das neue Jahr Angenehmeres bereit hält.
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